Einstein-Triathlon am 28. Juli 2013 in Ulm - Olympische und Mitteldistanz


Alle zehn Wernauer finishen - Bernhard Preuß, in AK60 Zweiter auf der Mitteldistanz

Bei Höchsttemperaturen am Sonntag den 28.07.2013 kamen alle zehn der gestarteten Triathleten aus Wernau ans Ziel. Rund 2000 Athleten waren bei der Premiere des Einsteintriathlon in Ulm gemeldet. Für den Klassiker, der olympischen Distanz mit 1500 Meter Schwimmen, einer Radrunde mit 40 Kiometern und 10 Kilometer Laufen waren fünf Wernauer am Start. Für weitere fünf Wernauer „Profis“ war allerdings die Triathlon-Mitteldistanz zu absolvieren. Zwei Kilometer Schwimmen, 80 Radfahren und 20 Kilometer waren zu laufen.

Die Athleten der Mitteldistanz, starteten gegen 10 Uhr in drei Wellen in der 20 Grad kühlen Donau flussabwärts am Neu-Ulmer Ufer an der Eisenbahnbrücke. Daher musste ein Strömungsfaktor einberechnet werden, sodass z.B. für die Mitteldistanz 3,5 Kilometer bis zur Ausstiegsstelle bei den Messehallen zurückgelegt werden musste.

Für viele Triathleten gehört das Schwimmen zur Pflichtaufgabe. Regelrecht genossen wurde daher das kühle Nass, denn schon beim Anlegen des Neoprenanzuges vor dem Start schien erbarmungslos die Sonne.

In den nun nachfolgenden Disziplinen stießen die Triathleten besonders auf der Mittedistanz mit den extremen äußeren Bedingungen in neue Triathlon Sphären vor. Schon die zweite Disziplin war eine Herausforderung, denn nach der gnadenlosen, für die Mitteldistanzler zweimal zu durchfahrenden Radstrecke – von 450 Höhenmetern je Runde - mit vier markanten Steigungen u.a. bei in Oberelchingen und Thalfingen, mussten ja noch die 20 Kilometer gelaufen werden.

Danach war es besonders auf der Laufstrecke für alle sehr, sehr hart in die Gänge und letztlich über die Runden zu kommen. An der Donau entlang und auf der berühmten Ulmer Stadtmauer musste eine fünf Kilometer lange Wendepunktstrecke über das Donaustadion durchlaufen werden. Vom Veranstalter wurde mit Schwämmen, Wasserreichungen und zusätzlich Duschen an der Strecke für Abkühlung gesorgt.

Alle gestarteten Wernauer Triathleten, in der neuen Teamkleidung unterwegs, konnten sich als erfolgreiche Finisher im Donaustadion feiern lassen. In der der olympischen Distanz waren das Willi Ulshöfer, mit 2:51:20 Stunden der schnellste Wernauer, Claus Schlosser, Silvie und Christian Vogt und Frank Heim. In der Mitteldistanz die Athleten Andreas Benz, der schnellste mit 5:06:56 Stunden, Bernhard Hahn, Andrea Grupp, Marcus Reutter und Bernhard Preuß. Bernhard Preuß belegte in seiner Altersklasse AK60 den zweiten Platz in 5:34:40 Stunden.

In unserer jungen Vereinsgeschichte können wir nach zwei Jahren auf der Triathlonbühne wieder einen Meilenstein dazu setzen. Stolz kann jeder sein, der mit unermüdlichem Trainingsfleiß diese Höchstleistungen erbringen konnte.

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Zum Bild: Alle zehn der gestarteten Wernauer Triathleten konnten beim Einsteintriathlon in Ulm bei außergewöhnlichen äußeren Bedingungen ihr Ziel erreichen. In der neuen Teamkleidung präsentieren sich die erfolgreichen Finisher im Donaustadion. (Hinten v.l.) Christian Vogt, Andrea Grupp, Claus Schlosser, Willi Ulshöfer, Andreas Benz, Bernhard Preuß und Marcus Reutter,(vorn v.l.) Bernhard Hahn, Silvie Vogt und Frank Heim.