Dirty Race Crossduathlon in Murr – TriAs aus Wernau mit dabei


Schlamm, Matsch, Dreck – all das gehört zum Dirty Race dazu, dem Cross Duathlon in Murr, nördlich von Marbach am Neckar gelegen. Das schreckt schon lange nicht mehr. An diesem Tag aber mussten die 300 Teilnehmer, auch noch mit Minusgraden sowie hartem und vereistem Boden klarkommen. Es war extrem schwer sich auf dem Mountainbike zu halten und nicht zu stürzen.

Beim Dirty Race treffen sich daher die mutigen und technisch versiertesten Triathleten der Region. Darunter von den TriAs Wernau Marcus Reutter und Andreas Benz.

Nach dem ersten Laufsplit mit fünf Kilometern Länge ging es auf die 15 Kilometer lange Radstrecke. Diese war tiefgefroren. Nur einige Streckenabschnitte, die auf Wirtschaftswegen entlang führten waren eis- und schneefrei. Der überwiegende Teil auf verlief Feldwegen und querfeldein über Wiesen, die von Eis und Schnee bedeckt waren und im Lauf der Zeit von den rund 300 Teilnehmern auf zwei Runden immer tiefer gepflügt wurden. Daher waren Stürze unausweichlich. Für Marcus und Andreas verlief bis dahin auf dem MTB alles perfekt, sodass der zweite Laufsplit mit vier Kilometern Länge "beruhigt" zu Ende gelaufen werden konnte. Die TriAs Wernau erreichten mit ihren guten Zeiten – aus der "Winterpause" heraus gute Platzierungen im Mittelfeld. Andreas Benz beendete den Wettkampf mit 1:29:27 Stunden und Marcus Reutter erreichte das Ziel nach 1:34:20 Stunden. Damit konnte er seine Zeit aus dem Vorjahr um 11 Minuten überbieten.

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Zum Bild: Marcus Reutter (li) und Andreas Benz ganz "entspannt" nach einem nervenaufreibenden Rennen auf schnee- und eisbedeckter Strecke. Beim Crossduathlon waren 5 Kilometer zu laufen, 15 Kilometer mit dem MTB zu fahren und nochmal 4 Kilometer zu laufen.

Auch die deutschen Spitzensportler, die am Start waren überzeugten: Sebastian Kienle (01:03:28), Marc Dülsen (01:04:56), Felix Schumann (01:05:17), Nils Frommhold (01:06:45), Daniel Pfrommer (01:11:04) und Thomas Pfrommer (01:11:49) bei den Herren sowie die Frauen Katrin Müller (01:16:23), Julia Leye (01:28:33) und Elke Zeiher (01:31:19). Die Favoritinnen Sonja Rapp und Mignon Vatlach schieden auf der Radstrecke leider aus.

Das Dirty Race war vom Veranstalter und seinem Helferteam bestens vorbereitet und der Ablauf des Rennens war einwandfrei organisiert.