TRANS VORARLBERG TRIATHLON 2016 - am Samstag, 27. August 2016


Der "Trans Vorarlberg gibt dir die Berge. Eine ultimative Herausforderung…“

Der 66jährige Bernhard Preuß aus Wendlingen und der 41jährige Frank Heim für die TriAs Wernau am Start, stellten sich dieser Herausforderung bei traumhaftem Sommerwetter und einer beeindruckenden See- und Bergkulisse.

Also perfekte Wettkampfbedingungen bei der fünften Austragung des Trans Vorarlberg Triathlons, bei der gleichzeitig die Landesmeisterschaften in der Langdistanz des Landes Voralberg ausgetragen wurden.

Nach 1,2 Kilometern Schwimmen im Bodensee im Schatten der Bregenzer Festspielbühne, nach 93 Kilometern in hochalpines Terrain durch den Bregenzer Wald auf den Hochtannbergpass, wartete auf die Athleten in Lech am Arlberg noch ein Crosslauf von über 12 Kilometer Länge.

So „beginnt“ das Radfahren erst richtig nach 70 Kilometern, wenn nach dem Bergdorf Schröcken die 10 Kilometer lange Rampe auf den Hochtannbergpass gefahren wird. Dann stecken bereits 1400 Höhenmeter durch den Bregenzer Wald in den Beinen und eine 800 Höhenmeter schwere Strecke auf den Hochtannbergpass folgt, bevor dann in rasanter Abfahrt über Warth das Bergdorf Lech am Arlberg erreicht wird. Eine willkommene Erholungspause vor dem nun anstehenden  Crosslauf auf Höhenwegen rund um das Alpendorf.

Bernhard Preuß (M65) erreichte das Ziel nach 6:15:01 Stunden und siegte in seiner Altersklasse.

 „Es ist überstanden. Der Körper hat mitgespielt. Ebenso lief das Rad zuverlässig und die Energiezufuhr und Getränke wurden problemlos an die Muskulatur weiter gegeben. Nach der schweren Radstrecke war das Laufen absolut kein Spaziergang, eher ein Geduldsspiel und die Freude, dass die Beine nach über 2200 Höhenmetern auf dem Rad noch mitmachten überwog, trotz kleiner Querelen in den Oberschenkeln, aber die Krämpfe, die sich mal im linken, mal im rechten Oberschenkel einstellten, habe ich ignoriert und bin einfach weiter gelaufen.“ so Bernhard Preuß, der sich über die vollbrachte Leistung zurecht freute.

Den Gesamtsieg sicherten sich die Schweizerin Nina Brenn in 4:25:55,7 Stunden und der Tiroler Thomas Steger in 3:49:24,4 Stunden.

Für Frank Heim (Bild 2 unten) endete der Wettkampf vorzeitig. In der Ergebnisliste wird er als DNF (do not finish) geführt. Was war passiert: Nach aktzeptabler Schwimmzeit verfehlte er die geforderte Durchgangszeit nach dem Radfahren um 14 Minuten, was ihn nicht abhielt auf die Laufstrecke zu gehen und noch eine gigantische Laufleistung an den Tag zu legen, um vielleicht noch was zu retten. Aber seine Anstrengung wurde nicht belohnt, obwohl noch einige nach ihm ins Ziel kamen. Trotzdem: Starke Leistung von Frank. 

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Zum Bild 1: Der 66jährige Bernhard Preuß von den TriAs Wernau kurz vor dem Ziel des Trans Voralberg Triathlons. In einer Gesamtzeit von 6:15:01 Stunden bewältigte er 1,2 Kilometer Schwimmen, 93 Radkilometer mit 2200 Höhenemetern und lief danach noch 12 Kilometer auf den Höhenwegen rund um Lech am Arlberg zum Sieg in der Altersklasse M65.

 

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Zum Bild 2: Mutig gestartet und alles schien aufzugehen - die respektable Schwimmzeit und die idealen Bedingungen beim Radfahren. Doch vor der Würde eines Hochtannbergpasses musste Frank sich "verbeugen".