IRONMAN Vinchy (Frankreich) - Quäl Dich ... die Hitzeschlacht am Fuße der Vulkane ... !


 

Armin Picht, 47jähriger Triathlet der Wernauer Triathlon- und Ausdauersportler,
war am 30. August 2015 beim IRONMAN im französischen Vichy dabei!

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Hier ein Interview zum Rennen, das unser Vereinsmitglied Antje Heusel führte:

Antje: Hallo Armin, gut zwei Wochen nach dem Ironman in Vichy, wie geht´s dir?

Armin: Hallo, ja mir geht es ganz gut soweit. Der Muskelkater ist vorbei und nach 10 Tagen ohne viel Sport, habe ich auch wieder Lust auf´s Training

Antje: Also Ironman mal von Anfang an: 3,8 km Schwimmen im dem Fluss Allier. Wie war das Schwimmen?

Armin: Mit Neopren im 23 Grad warmen Wasser eher wie in der Badewanne. Ging ganz gut und ohne das übliche Gedränge im Wasser war ich nach  1 Stunde und 6 Minuten  mit dem Schwimmen fertig.

Antje: Nach dem Schwimmen stehen 180 Kilometer auf dem Rad auf dem Programm. Davor die vierte Disziplin im Triathlon „der Wechsel“. Wie hast du beide Disziplinen gemeistert?

Armin: Der Wechsel auf das Rad ging ohne Probleme. Auf das Radfahren habe ich mich gefreut, da die Strecke in der Auvergne mir sehr entgegen gekommen ist. Ab der zweiten 90 -Kilometerrunde hat der Wind dann deutlich aufgefrischt.  Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad war es vor allem wichtig viel zu trinken. Ich habe einen guten Rhythmus gefunden und ich bin nach 5 Stunden und 10 Minuten in die zweite Wechselzone eingebogen. Immerhin meine persönliche Bestzeit auf der Ironman- Radstrecke.

Antje: Wäre schwimmen und radfahren alleine nicht schon Herausforderung genug für den durchschnittlichen Ausdauersportler, hast du dich dann noch auf die Marathonlaufstrecke begeben. Und das bei mittlerweile 36 Grad in der Mittagshitze. Das stelle ich mir nicht wirklich schön vor! Wie hast du es geschafft dich dieser Herausforderung zu stellen und dich für die 42 Kilometer zu motivieren?

Armin (lacht): Ironman bedeutet eben zum Schluss auch noch zu laufen. Die Hitze war brutal. Obwohl es alle 2 Kilometer eine Versorgungsstelle gab, war ich ständig damit beschäftigt zu trinken und mich so gut es geht zu kühlen. Vor allem die Abschnitte an der Flusspromenade waren ab der dritten 10,5 -Kilometerrunde echt anstrengend. Nach über 10 Stunden Wettkampf wird man dann auch müde und sehnt das Ziel herbei!

Antje: Glückwunsch! An dieser Stelle sei nochmal festgehalten, dass du nach rund 10 Stunden und 35 Minuten als 22 deiner Altersklasse im Ziel warst. Deine insgesamt neunte Langdistanz im Triathlon. Das erste Mal in Frankreich. Die Auvergne und Vichy sind  vor allem durch Käse und Kosmetik  bekannt. Welchen Eindruck hattest du von der Veranstaltung?

Armin: Das Rennen war top organisiert. Mit kurzen Wegen, auch für die Zuschauer, haben es die Franzosen geschafft, dass sich die Teilnehmer voll auf den Wettkampf konzentrieren konnten und die Sportbegeisterung, die es in der Stadt gibt, war den vielen Menschen, die an den Strecken unterstützt haben, anzumerken. Gelaufen wurde auch durch das Stadtzentrum. Am letzten Augustwochenende  war Vichy mit der Doppelveranstaltung 70.3 (halber Ironman) und Ironman ein toller Gastgeber für fast 3000 Triathleten aus der ganzen Welt. 

 

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