Einsteintriathlon in Ulm am 27.07.2014


Zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen.

Die Donau hatte gerade mal 15 Grad Celsius als Michael Schölzl am Sonntagmorgen zur Triathlon-Mitteldistanz in die Donau sprang. Nach tagelangen Regenfällen in den Bergen, machte die Iller aus der Donau einen strömenden Fluss.

Michael berichtet: "Ich konnte die ersten 10 Minuten nur Brustschwimmen, weil ich wegen der Kälte und trotz Neoprenanzugs sonst sofort Bauchweh bekommen hätte - wobei es in meiner Startgruppe zwei  Schwimmer ohne Neopren durchgezogen haben. Danach konnte ich langsam zum Kraulstil wechseln.

Das Fahrradfahren war anfangs noch „nass“. Es wurde aber trocken und wärmer. Pünktlich zum Laufen kam die Sonne raus - und hab mir dabei sogar einen leichten Sonnenbrand geholt. Wenn ich bedenke, dass ich zur Vorbereitung dieses Events vielleicht zu zwei, selten zu 3 Trainingseinheiten pro Woche gekommen bin, dann bin ich mit der Gesamtzeit von 5:35 Stunden zufrieden."

Klasse Leistung - wer die Woche vorher das Szenario um die Hochwasser führende Donau beobachtet hat, wollte lieber zu Hause bleiben. 280 Kubikmeter Wasser flossen pro Sekunde, normal wären 200 gewesen. Bei unter 250 Kubikmeter Wasser wurde dann der Triathlon in der Donau gestartet. Allerdings - auch einige unseres Vereins mussten aus beruflichen Gründen absagen - umso mehr Respekt für Michael, der unsere "Fahne" in den Fluten der Donau hochhielt.