Der Wahnsinnsritt über 601 Kilometer Nonstop - vom Berg zum Meer - Fichkona 2014


Der längste deutsche Radmarathon ist Geschichte. Bei der 17. Auflage wollten 190 Hobbysportler am 28. Juni Nonstop vom Fichtelberg im Erzgebirge zum Kap Arkona auf Rügen fahren. Mit dabei Dieter Weeber von den TriAs Wernau.

FICHKONA 2014 – der Wahnsinnsritt über 601 km Nonstop vom Berg zum Meer – so ist der Ultra-Radmarathon durch die neuen Bundesländer beschrieben. Auf dem Fichtelberg im Erzgebirge nahmen 190 Teilnehmer am Samstag 28. Juni um 10 Uhr das Unternehmen bei Sonnenschein in Angriff, darunter auch einige aus Baden-Württemberg.

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Zum Bild: Dieter Weeber kurz vor dem Start auf die 611 Kilomter lange Gewalttour am Fichtelberghaus im Erzgebirge.

 

In vier Gruppen wurde gefahren, alle mit dem Ziel, das Kap Arkona auf Rügen in etwa 24 Stunden zu erreichen.

Route: Über Chemnitz, Potsdam, Neubrandenburg und Stralsund ging es stets nordwärts gen Ostsee.

Um 3 Uhr nachts setzte Dauerregen ein, der uns bis zum Ziel begleiten sollte. Perfekt organisiert wurde jede Gruppe von 3 Fahrzeugen, die Gepäcktransport und Verpflegung sicher stellten, sowie 2 Capitanos auf dem Rad begleitet. Nicht um individuelle Zeit ging es bei diesem Marathon, sondern jede Gruppe sollte gemeinsam das Ziel erreichen.

Ziel erreicht: Dies war für unsere Gruppe nach 24,5 Stunden um 10:30 Uhr der Fall, nach tatsächlich gefahrenen  611 km und  2800 Höhenmeter (obwohl Norddeutschland "flach" ist). Mit nur wenigen Pannen und Stürzen waren wir glücklich am Ziel und konnten, wer wollte, noch ein Bad in der kalten Ostsee nehmen.

Nach Abschlussabend und wohlverdientem Schlaf wurden Sonntag früh Räder und Gepäck für den Rücktransport zum Fichtelberg in LKW verladen, die Teilnehmer wurden mit Bussen an den Ausgangsort zurück gebracht.  Ein Wahnsinns-Erlebnis!

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