Trainingslager der TriAs Wernau von Donnerstag, 24.04. bis Sonntag, 27.04.2014


Saisonvorbereitung rund um Teck, Neckar und Fils

Nur soviel vorab: Das örtliche Trainingslager der TriAs Wernau war wieder ein einmaliges Sporterlebnis und ein voller Erfolg. Klar auch, dass wegen gestiegener Mitgliederzahlen ein Teilnahmerekord erzielt werden konnte.

Begonnen hatte es mit einem langen Lauf am Donnertagabend. Freitags und samstags wurden schwerpunktmäßig Radausfahrten mit speziellem Programm durchgeführt. Am Samstag war das Wunnebad das Radziel, um dort noch eine Trainingseinheit zu absolvieren. Und am Sonntag war ein echter Testtriathlon angesagt.

Das Trainingslager sollte Gelegenheit bieten, nochmals einige Tage an einem Stück, vor dem Saisonstart Mitte Mai an der Kondition zu feilen. Auch als Ersatz gedacht für diejenigen, die sich aus welchen Gründen auch immer ein Trainingslager auf Mallorca nicht leisten konnten.

Der Lauf am Donnerstagabend, der wahlweise bis zu 21 Kilometern lang sein konnte ging neckaraufwärts über Zizishausen bis zum Stadion Neckarau in Nürtingen und zurück ins Wernauer Stadion. In einige der fast 20 Läufer ließen sich von Nürtingen im Servicefahrzeug mit Willi zurückfahren. 

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Zum Bild: Kurz vor dem Auftaktlauf zum 3. Trainingslager der TriAs Wernau. Die Strecke führte den Neckar entlang bis in Nürtingen der Wendepunkt beim Stadion Neckarau erreicht wurde. Michelle (rechts) versorgte die Läufer per Fahrrad mit Getränken.

Tags darauf am Freitag war schon um 7:00 Uhr morgendliches Athletik- und Dehnprogramm im Stadion angesetzt, dem ein ausgiebiges Frühstück im Freien folgte. Dann begann der Radtag mit einer zweigeteilten Radausfahrt - vormittags zum Aufbau der Kraft-Ausdauer im Tiefenbachtal - nachmittags eine anspruchsvolle Radausfahrt mit einem Rundkurs-Radrennen von dreißig Kilometern. Die gemeinsame Anfahrt zum Startpunkt in Hattenhofen verlief über Notzingen, Roßwälden, und Uhingen und zurück gings über Zell, Ohmden und Kirchheim. Der anschließende Koppelauf mit Dehnübungen rundete den sportlichen Tag ab.

Anschließend trafen sich die Sportler im Lokal der Wernauer Sportfreunde zum Rückblick und gemeinsamen Abendessen.

Der nächste Tag, der Samstag, bot allen Sportlern eine Radtour nach Winnenden an. Rund 90 Kilometer mit über 1000 Höhenmetern über den Schurwald- und die bergigen Welzheimer Wald-Strecken wurden absolviert. War es anfangs noch unbeständig und leicht regnerisch, so wurde es im Laufe des Tages immer sonniger, sodass die einstündige Schwimmeinheit im 50-Meter-Aussen-Becken des Wunnebades bei Sonnenschein geschwommen werden konnte - was den Aufenthalt im aufgeheizten Wasser bedeutend angenehmer machte. Vorher hatte das Servicefahrzeug die Badesachen und auch das Essen mitgebracht. Nach der Rückfahrt über Winterbach und Plochingen fand wie üblich auch wieder das Lauf- und Dehnprogramm im Satdion Wernau statt.

Der Höhepunkt war schließlich der Testtriathlon am Sonntag: Das Wetter war ausgesprochen unfreundlich, regnerisch und bei 12 Grad Celsius nicht zu kühl. Nach 40 Minuten Schwimmen im Hallenbad Wernau wagten sich die Outdoor-Sportler auf die verkürzte Raddistanz von rund 32 Kilometern (anstatt 48 km). Wegen schlechter Wetterprognosen wurde auf die "Einrichtung" der Radwechselzone am Hallenbad verzichtet. Bei nur leichtem Regen wurde dann ab Stadion Wernau der Radsplit gestartet - und alle kamen trotz nasser Radstrecke und „unaufmerksamen" Autofahrern heil an. Die 5-Kilometer-Laufrunde, ebenfalls wetterbedingt verkürzt (nur eine schnelle Runde) war dann reine Formsache. Wer bei dieser Wetterlage nicht aufs Rad gestiegen war – Triathlon ist eben eine reine Outdoorsportart – lief zum Schluss des Trainingslagers einen Swim and Run – allerdings mit zwei Laufrunden.

Danke ...

... den Beteiligten in Organisation und Ausführung - Bernhard, Willi, Albrecht, Andreas und Marcus - der Fahrerin und Fotografin Michaela und Uli, der das Elektror-Servicefahzeug organisierte.

... der Stadt Wernau für die Bahnreservierungen zwischen 9 und 10 Uhr im Hallenbad und auch für das „gemähte Wiesle“, als Radwechselzone hinter dem Hallenbad geplant war.